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Donnerstag, 10. November 2016 | / |
Photo by Álvaro Serrano - Unsplash.com

Musik. Sie ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben und in meinem Schreibprozess nicht wegzudenken. Es ist mehr als eine Aneinanderreihung von Tönen, denn sie vermittelt Gefühle und nimmt Einfluss auf die Stimmung.
     Da man gerade beim Schreiben nicht immer die passende Stimmung hat, die die Szene gerade voraussetzt, ist es also immer hilfreich die passende Musik zu hören.
     Muss ich eine traurige Szene schreiben und bin aber gerade eigentlich ganz glücklich, werden einfach ein paar traurige Lieder abgespielt und schon fällt es mir deutlich einfacher die Gefühle die meine Protagonistin empfindet, ebenfalls zu fühlen.
     Und erst dann kann eine Szene auch wirklich authentisch werden. Es bringt mir nichts, wenn ich die Adjektive kenne, die ich für die Beschreibung einer Stimmung benötige, sondern ich möchte diesen Moment selber fühlen können, besonders bei wichtigen Momenten. Meistens wird dann erst die Musik abgespielt, die Augen werden geschlossen und ich baue die Szene vor meinem inneren Auge auf, bis ich sie schließlich verinnerlicht habe, die Augen öffne und anfange zu schreiben.
Derzeit besteht meine Spotify Playlist für „Ein Hauch von Vergangenheit“ aus 75 Liedern, die jedoch, sobald ich über einen neuen passenden Song stolpere, erweitert werden.
     Bei der Songauswahl unterscheide ich zwischen folgenden Dingen:

  • Stil: Songs, die zu der festgelegten Atmosphäre des Romans und den Charakteren passen
  • Lyrik: Songs, deren Songtext zur Geschichte passt
  • Stimmung: Songs, die zu einer bestimmten Stimmung in einer Szene passen. Das mögen traurige Lieder sein, oder welche, die ich mir, wäre der Roman ein Film, gut in der Szenerie vorstellen kann. 

WELCHES SONGGENRE, SPIEGELT EIN HAUCH VON VERGANGENHEIT" WIEDER? 
Schon recht früh war mir klar, dass zu dem Roman vor allem Akustik und Indiesongs passen, da dieser Stil einfach zu den Protagonisten gehört, zu denen ein ausgefallenerer Musikstil, als die üblichen Pop Charts passt. Durch die vielen Ausflüge in die unterschiedlichsten Erinnerungen, inspirieren mich natürliche Klänge und Lieder, die nicht alltäglich irgendwo zu hören sind, mehr, als andere Genres. Zudem übertrug sich, durch die Reise durch die eigenen Erinnerungen, das Gefühl eines „Road Movies“ und deren Musik auf mich.


Wenn ihr Spotify besitzt, könnt ihr euch HIER die gesamte Playlist anhören.


In der Playlist gibt es auch einige Songs, die eine besondere Bedeutung haben und die ich auch gerne mal auf Repeat laufen lassen. Hier ist eine kleine Auswahl davon inkl. Links:

Dieser Song hat mich eigentlich überhaupt zu der Story inspiriert, auch wenn der Text nur an wenigen Stellen wirklich zu dem passt was ich mir schließlich zusammengebaut hat, so ist es doch zu meinem „Titelsong“ für das erste Kapitel geworden, wo Freya erstmals ohne Erinnerung an ihren besten Freund aufwacht und mit Noah konfrontiert wird.

Neben “Time” von Hans Zimmer, ist dies der Song den ich laufen lasse, wenn es um traurige Szenen geht ,denn ein paar Mal gehört, stimmt er mich jedes Mal wahnsinnig traurig. 

Ich habe dieses Lied richtig lieben gelernt, nachdem ich ihn für eine sehr bedeutsame Stelle als Hintergrundmusik verwendet habe. Der Song ist einer der Lieblingslieder von Noah und Freya.

Einer der Songs, der die Freundschaft zwischen Noah und Freya sehr gut beschreibt und daher super in die Playlist passt.

Ein so trauriges und schönes Lied zugleich. Es passt auch wahnsinnig gut zu Noah und Freya und Problemen denen sie sich gemeinsam stellen.  

Daughter ist die Lieblingsband von Noah und Freya, weshalb natürlich gleich mehrere Songs davon in meiner Playlist gelandet sind. 

Natürlich gehören auch fröhliche Songs zu meiner Playlist und dies ist einer, den ich sehr gerne bei schönen Erinnerungen laufen lasse. 

Der Song beschreibt die Stimmung und Atmosphäre im Roman so gut, dass er mich oftmals wahnsinnig inspiriert, vor allem bei Erinnerungsszenen. Hier brauche ich nur die Augen schließen und schon spielt sich alles vor meinen Augen ab.

TONY ANDERSON - BREALTHROUGH
Diesen Song habe ich extra für letzte Szene von Teil 1 ausgewählt, weil es mich einfach unendlich für diese eine Szene inspiriert hat und ich den Song so toll finde.


Kommentare:

  1. Ich stelle mehr und mehr fest, dass ich zum Schreiben oftmals gar keine Musik gebrauchen kann. Das war "früher" auch irgendwie anders. ;)

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    1. Hallo Christine,

      ich hatte auch eine Phase, wo ich irgendwie nur noch ohne Musik geschrieben habe, aber das hielt dann doch nicht lange an. Aber an sich ist es ja nur wichtig, dass man den besten Weg für einen selbst findet. :-)

      Liebe Grüße,
      Alex

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  2. Mir geht es mit dem Schreiben und Playlists geht es mir ganz genauso! Ich kann viele, vor allem Schlüsselszenen, erst schreiben, wenn ich den richtigen Soundtrack dazu habe. Sonst fühle ich mich in der Szene nicht wohl.
    Gerade jetzt, wo ich im kalten November einen fluffigen Young Adult-Sommerroman schreibe, ist es nicht so leicht, sich dort hinein zu versetzen :D die richtigen Musiktitel an und los geht's.
    Daughter habe ich auch schon für ein Projekt im Auge, daher freut es mich, dieses Lied auch in deiner Playlist vertreten zu sehen :)
    Werde mal in die Titel reinhören und bin jetzt umso gespannter auf deinen Roman! :D

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,

      oh ja Amicitia im Winter zu schreiben stelle ich mir ohne passende Musik auch schon fast unmöglich vor. :-D
      Für welches Projekt hast du Daughter denn im Auge? Eines das du bereits vorgestellt hast? :-)

      Danke für deinen Kommentar. :-)

      Liebe Grüße,
      Alex

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    2. Ich glaube, daher lief es auch anfangs so schlecht, weil ich mir nicht die nötige Zeit genommen habe, mich in die Situationen einzufinden.

      Für einen Band der Jahreszeitenreihe (habe ich noch nicht vorgestellt, da es noch ewig dauern wird, bis ich dazu komme...)

      Übrigens gefällt mir "Technicolour Beat" richtig gut. Habe den Song gestern Abend auf Dauerschleife gehört, als ich Tagebuch geschrieben habe und das tat richtig gut. Vielen Dank für die Empfehlung!

      Liebe Grüße,
      Sarah

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    3. Aber gut das du dich jetzt besser einfinden kannst. Manchmal braucht man eben Unterstützung dabei, sich auf etwas einzulassen und einzufinden.

      Achso aber gut zu wissen das da noch mehr Ideen lauern :-D

      Hach ja ich liebe den Song auch <3 Freut mich das du ihn auch so magst.

      Liebe Grüße,
      Alex

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  3. Bei Wäsche oder so kommt man ja nicht drum herum und muss auspacken (wobei ich auch oft feststelle, dass so was wie ein Bikini dann gut und gerne bis zum nächsten Sommer im Koffer verweilen kann). Da würde mir dann doch irgendwann Unterwäsche und Co ausgehen. ;) Aber wie du schon schreibst: im Rucksack können sich herrlich solche Sachen wie Straßen- oder Eintrittskarten ansammeln. Ist ja so schön egal, braucht man ja nicht mehr... ^^ Man kommt halt wirklich nicht gerne nach Hause. ;)

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