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{ MÄRZ 2017 }

Montag, 3. April 2017 | |

Hallo ihr Lieben,
endlich zeigt sich der Frühling und ich beginne die Motivation zu verspüren, die mir in den letzten Monaten etwas abhanden gekommen ist. Zwar habe ich diesen Monat nur wenig gelesen, aber dafür konnte ich Erfolge beim Schreiben erzielen, meinen "Oh-nein-jetzt-gehe-ich-wirklich-auf-die-30-zu" Geburtstag feiern, den Kölner Dom zum dritten Mal erklimmen, erstmals ein typisch Kölsches Essen "Himmel und Äd" probieren und den Zoo unsicher machen.



Im März hatte ich mir endlich wieder vorgenommen durchzustarten. Zwar habe ich mein Ziel, 100 Worte am Tag zu schreiben nicht sehr konsequent durchgehalten, aber dafür war ich umso erfolgreicher an den wenigen Tagen, an denen ich schließlich geschrieben habe. Mein höchstes Tagesziel waren 1223 Wörter. Insgesamt habe ich 6226 Wörter geschrieben und Teil 2 von "Ein Hauch von Vergangenheit" so zur Hälfte fertig bekommen.

Ich bin soweit wirklich zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem da ich die vorausgegangen Monate nicht wirklich geschrieben hatte.

Natürlich hoffe ich im April auch so gut vorwärts zu kommen. Vielleicht schaffe ich es dann ja auch, den Roman bis Mai oder Juni fertig zu bekommen? (Natürlich die Überarbeitung nicht mitgerechnet)

Mittlerweile spuken einige alte und neue Ideen in meinem Kopf herum, die unbedingt etwas Aufmerksamkeit wollen, weshalb ich mich freue, wenn ich "Ein Hauch von Vergangenheit" erstmal abschließen kann und mich ein wenig etwas anderem widmen kann. So fies das vielleicht auch klingen mag. 


Im März habe ich mir keine Bücher gekauft, aber da ich einen tollen Büchergutschein zum Geburtstag bekommen habe, werde ich diesen ganz bald nutzen.

Gelesen habe ich 2 Bücher mit insgesamt 848 Seiten:



Daniel Höra - Das Schicksal der Sterne
Fazit: Eine rührende Geschichte die aber noch emotionaler hätte sein können
Rezension vorhanden

Fazit: Ein klasse Auftakt mit einem tollen Schreibstil
Rezension vorhanden


Diesen Monat habe ich so einige Zeit damit verbracht, Serien aufzuholen, neu zu beginnen oder Filme zu schauen.

Don't Breathe war ein gelungener spannender Film, der eine interessante Atmosphäre aufgezeigt hat und einmal aus den Jägern die Gejagten macht. Einige Male war ich mir nicht sicher, mit welchem Charakter ich wirklich mitleid haben sollte.

Ja ich gestehe, ich habe Fifty Shades Darker geschaut und dazu stehe ich auch. Ich fand die Umsetzung, obwohl es diesmal ein männlicher Regisseur war sehr gelungen und feinfühlig. Das Hauptaugenmerk waren die Emotionen, die Angst und die Spannung, was mir sehr gut gefallen hat.

Split. Ein Film, der von guter schauspielerischer Leistung zeugt. James McAvoy überzeugt in seinen vielen verschiedenen Rollen der gespaltenen Persönlichkeit. Sowohl Spannung als auch eine gute Storyline sind in diesem Film zu finden, auch wenn er generell im Ganzen eher ruhig angepackt wird und ich mir noch etwas mehr Action vorgestellt hatte.

Die Insel der besonderen Kinder. Ich bin immer ziemlich zwiegespalten gegenüber Tim Burtons Filmen. Er hat seinen unverkennlichen Stil, was man wertschätzen sollte, aber in einigen Filmen finde ich diesen Stil persönlich zu bunt und übertrieben. Bei diesem Film fand ich seinen schrillen Stil aber sehr in den Hintergrund gerückt. An sich war es eine Interessante Story und ein gut umgesetzter Film, dem aber ein wenig das besondere Etwas gefehlt hat.

Da ich die Schauspielerin Britt Robertson mag, habe ich nun auch endlich A World Beyond, mit ihr und George Clooney geschaut. Man sah deutlich, dass dieser Film eher an Kinder und eine jüngere Zielgruppe gerichtet war und ich kam mir irgendwie zu alt dafür vor. Vor 10 Jahren hätte ich den Film wahrscheinlich klasse gefunden, aber diesmal konnte er mich nicht so ganz überzeugen, auch wenn es eher an den, auf Kinder abgestimmten Dialogen und übertriebenen Gestiken der Schauspieler lag, als an der Storyline.



Ich weiß ... ich schaue schon viel zu viele Serien und hinke bei der Hälfte sowieso nach, aber ich konnte nicht wiederstehen eine neue Netflix Serie zu schauen. (Die haben glücklicherweise ja immer sehr kurze Staffeln).

Angefangen habe ich mit The OA. Anfangs wusste ich nicht recht was ich von der Serie halten soll. Sie war ziemlich ... wie soll ich sagen? Abgespaced? Aber ich konnte auch nicht aufhören zu schauen, da es so viele Fragen gab, auf die ich Antworten haben wollte. Die letzte Folge der Staffel hat mich dann noch einmal vollstens in den Bann gezogen. Dort gibt es eine sehr starke Szene, die mich einfach fasziniert hat. Deshalb bin ich jetzt schon ganz gespannt auf Staffel 2 und kann diese Serie wirklich jedem empfehlen, der sich dazu bereit fühlt, einmal etwas anderes auszuprobieren.



Danach habe ich in die erste Staffel von Between reingeschaut, da die Storyline ganz interessant klang. Naja ich habs drei Folgen weit geschafft und schließlich abgebrochen. Es lag auch gar nicht mal unbedingt an der Geschichte, sondern an den Charakteren. Erst einmal konnte ich den Schauspielern, die allesamt Charaktere unter 22 darstellen, nicht abkaufen so jung zu sein. Viele sahen aus wie Ende 20 oder Anfang 30. Das zerstört schon das Bild der Geschichte in der es darum geht, dass alle Einwohner einer Stadt über 21 in kürzester Zeit versterben und nun nur noch die Ü22 Generation übrig ist. Wenn dann aber Schauspieler rumlaufen die aussehen wie 30, ist das für mich leider fehlerhaft.
Zudem konnten mich die schauspielerischen Leistungen ebenfalls nicht überzeugen, weshalb ich schließlich auch nicht weitergeschaut habe.



Mein Kollege hat es zudem geschafft, mich dazu zu überreden Game of Thrones nochmal eine Chance zu geben. Vor einigen Jahren habe ich Staffel 1 bereits geschaut, aber es nie weiter verfolgt und auch größtenteils schon wieder vergessen. Aber da man von jedem hört wie toll die Serie ist, habe ich es jetzt nochmal mit Staffel 1 versucht. Ich bin erst bei Folge 4, aber immerhin gefällt es mir :-)

Da ich bereits vor einigen Jahren das Buch Töte Mädchen lügen nicht gelesen habe und es ganz gut fand, musste ich natürlich auch einen Blick in die Netflix Verfilmung werfen. Ich war anfangs etwas skeptisch, wie sie aus einem kleinen Buch, das zudem keine Fortsetzung haben kann oder wird, eine Serie machen können, aber ich kann mir vorstellen, dass es nur eine Mini-Series ist, die keine weitere Staffel haben wird.
Zwar sind gleich alle 13 Folgen veröffentlich worden, aber ich habe bisher nur die erste Folge gesehen, die mir aber ganz gut gefallen hat. Die Schauspieler passen zu den Charakteren und die Umsetzung mit den wenig auffallenden Flashbacks ist gut gelungen. Bisher kann ich die Serie empfehlen, auch und wahrscheinlich auch besonders dann, wenn jemand das Buch nicht kennt.


So aber ich hoffe im April fange ich nicht wieder irgendwas neues an, sondern schaue Tote Mädchen lügen nicht und Game of Thrones weiter. Nicht zu vergessen, das The Walking Dead Staffelfinale (das heute ausgestrahlt wird). :-D


So langsam kommt die Inspiration wieder. Es wird Zeit, bald mal wieder das Haus zu verlassen und ein paar Fotos zu machen. Im Zoo hatte ich diesen Monat die erste Chance dazu. Außerdem habe ich es endlich geschafft, ein kleines Video zu meinem Österreich Trip im September zu machen. Es ist nichts besonderes geworden, aber ich werde es die Tage auch mit euch teilen. 


Wie war euer März? Was habt ihr besonderes unternommen? Gelesen? Gesehen? 


Kommentare:

  1. The OA hat mich auch sehr, sehr fasziniert. Ich hab's sogar zwei Mal angeschaut. Damals war noch nicht sicher oder überhaupt klar, dass es eine zweite Staffel geben würde. Nach dem zweiten Mal schauen war ich mir aber auch noch unsicherer, wegen meiner Interpretation der Vorgänge... auf jeden Fall hab ich die Serie geliebt (die Musik war auch echt gut!) und ich bin echt gespannt auf die Fortsetzung.

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    1. Wow ich finde es interessant, dass du The OA gleich zweimal geschaut hast. An sich eine gute Sache. Momentan bin ich immer noch verunsichert, ob sie wirklich allen nur eine Geschichte erzählt hat, oder ob ihr irgendjemand die Bücher untergejubelt hat, um es so aussehen zu lassen? Der Psychologe war ja auch in ihrem Haus und ich erinnere mich nicht mehr daran eine Begründung dafür von ihm gehört zu haben.
      Nach dem Finale freue ich mich aber riesig auf die nächste Staffel.

      Liebe Grüße,
      Alex

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  2. Hallo liebe Alex :)

    Klingt ja nach einem guten und produktiven Monat bei dir :)
    Ich finde, dass es gar nicht fies klingt, dass du mal Abstand von deinem jetzigen Projekt möchtest und dich auf andere Dinge freust. Das ist ganz normal. Ich kann dich da ganz gut verstehen, mir geht es momentan nämlich genauso. Irgendwann ist das Haltbarkeitsdatum eben überschritten :D

    Es macht mich fast schon traurig, dass du "Between" nicht mochtest. Ich hab die Serie im Januar total gefeiert. Vielleicht aber auch nur, weil sie mich so sehr an "The Tribe" erinnert. Aber das Ende der zweiten Staffel war wirklich richtig gut gemacht. Unabhängig von der Leistung der Schauspieler finde ich die Aussage einfach grandios.
    Lustigerweise habe ich auch im März "A World Beyond" gesehen und mir erging es genauso wie dir. Optisch fand ich den Film wirklich gut, aber inhaltlich war er echt nicht gut. Und das Ende -.- Pathos, Pathos, Pathos. Ich war froh, dass ich den Film nicht im Kino gesehen habe...
    Bei GoT bin ich total raus. Je mehr Charaktere sterben, desto langweiliger wird es leider...
    13 Reasons Why möchte ich auch noch unbedingt sehen. Mal schauen, vielleicht fange ich dieses Wochenende damit an.

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Hallo liebe Sarah,

      danke für dein Verständnis hinsichtlich des Abstands zu einem Projekt. Manchmal komme ich mir bei dem Gedanken schon etwas blöd vor.
      Die Story von "Between" hat mich auch wirklich interessiert und ich möchte zugerne wissen wie es weitergeht und welche Auflösung es am Ende dafür gibt (es steckt ja sicher die Regierung dahinter), aber durch die Schauspieler kam ich leider einfach gar nicht rein. :-( Vielleicht versuche ich es irgendwann ja nochmal.

      Mein Kollege schwärmt noch immer von GoT und die letzte Staffel kommt ja auch bald. Ich habe jetzt die erste Staffel beendet und fand das Ende ganz gut, weshalb ich jetzt auch mal weiterschauen werde. Von einigen Charakteren die sterben werden weiß ich auch schon, aber ich höre immer wieder, dass es noch unzählige weitere sein werden Oo

      Hast du 13 Reasons Why mittlerweile angefangen? Hach ich liebe die Serie, aber ich kann einfach nicht viel davon auf einmal gucken, weil ich es auch ziemlich niederschmetternd finde.

      Liebe Grüße,
      Alex

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    2. Ich finde wirklich, dass es dafür keinen Grund gibt. Selbst wenn man etwas wirklich richtig liebt, ist man manchmal genervt oder braucht eine Pause. Ich würde mich eher wundern, wenn es anders wäre. Selbst der beste, tollste, liebste Freund geht einem irgendwann mal auf den Keks und man braucht einen Mädelsabend :D

      Bitte, bitte probiere es noch einmal mit "Between". Ich habe die Serie ja im Januar gesehen und denke noch immer (!) über das Staffelfinale nach. Allein deswegen lohnt es sich schon meiner Meinung nach. Oder du guckst "The Tribe". Dann verzeihe ich dir sogar, dass du Sacred einen Korb gibst :D

      Die ersten drei Staffeln sind auch echt gut von GoT. Die ersten sechs deutschen Bände auch. Aber danach merkt man leider immer deutlicher, dass George R. R. Martin sich ein bisschen übernommen und total verzettelt hat. Es war ja irgendwo cool, dass kein Charakter vor dem Tod sicher ist, aber mittlerweile zieht das Prinzip nicht mehr.

      Ja, ich bin bei Folge ... 5 oder 6, bei 13 Reasons Why. Ich find die Serie super genial gemacht, sehr einfühlsam und vorsichtig. Was gerade bei so einem Thema extrem wichtig ist. Mir geht es einfach nur total an die Nieren, weswegen ich nur 2 Folgen am Stück schaffe. Dann muss ich das erst einmal sacken lassen. Spricht aber eindeutig dafür :)

      Liebe Grüße,
      Sarah

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    3. Ja das hast du wohl recht :-D

      Okay .. also ... vielleicht gebe ich "Between" ja noch eine Chance. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich dann mit dir darüber reden kann. Vorher kannte ich niemanden, der die Serie auch kennt.

      Mittlerweile fehlt mir nur noch die letzte Folge von "13 reasons why" und ich liebe die Serie und den Umgang mit der Thematik, auch wenn es gleichzeitig von vielen zerrissen wird.

      Liebe Grüße,
      Alex

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    4. JA, BITTE TU DAS!
      Ich würde nur zu gern wissen, was du vom Ende der zweiten Staffel hältst :D

      Mich hat es sehr traurig gemacht, wie manche die Serie zerrissen haben. Es ist nämlich leider absolut nicht unrealistisch, was da passiert. Die letzte Folge fand ich echt heftig. Trotz der Ankündigung und obwohl man wusste, was passiert...

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