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{ DIE BEDEUTUNG VON MUSIK }

Freitag, 24. Februar 2017 | / |

In meinem Find your Flow Post über die „Ein Hauch von Vergangenheit“ Playlist habe ich ja schon einmal kurz über die Musik geredet, denn genau wie das Schreiben, ist die Musik ein Teil, der nicht aus meinem Leben wegzudenken ist.
     Für mich ist Musik nicht etwas, was mich einfach nur ab und zu bespaßt und zufällig im Alltag begleitet, sondern etwas ganz Besonderes. Manche Leute mögen darüber lachen und es nicht verstehen, aber für mich ist Musik Emotion, weshalb ich vor allem die Art von Musik mag, die mir auf Anhieb ein gewisses Gefühl gibt. Ob die Melodie nun Tränen auslöst, ein Glücksgefühl, oder eine bestimmte Erinnerung hervorruft. Ich möchte etwas fühlen, wenn ich Musik höre, deshalb liebe ich Lieder, die beim ersten Mal hören schon etwas in mir auslösen können.



Oft werde ich gefragt „und was ist deine Lieblingsmusik?“, „welche Musikrichtung hörst du denn so?“, „welches ist deine Lieblingsband“ und ganz ehrlich? Ich habe keine eindeutige Antwort darauf. Klar, ich habe Bands und Sänger, die ich besonders gerne mag, aber ich möchte mich nicht darauf festsetzen oder mich in eine Schublade stecken lassen, von wegen „du warst ja schon auf zwei Rockkonzerten, also hörst du nur Rock“. Uhm…nein! Ich war auch schon bei einem Symphonieorchester für Filmmusik und in einem klassischen Orchester.

Für mich muss Musik einfach passen. So wähle ich auch die Musik fürs Schreiben aus. Ich höre mir irgendwelche Lieder und Playlists an und wenn ein Lied angestimmt wird weiß ich meistens schon, ob es mir gar nicht zusagt, oder zu welchem Romanprojekt und welche Szene es passt, oder wo ich es in meinem eigenen Leben einordnen kann.
     Wenn ich einen Song finde der mich auf Anhieb umhaut, dann wird der auch direkt auf repeat gehört, weil ich das Gefühl genieße, dass so einfach aus dem Nichts kommt. Ich bin kein guter Schauspieler, wenn ich für eine Szene beim Schreiben traurig sein muss, bringt es mir nicht viel an etwas trauriges zu denken. Da passiert nämlich gar nix bei mir. Wenn ich dann aber einen Song höre, der mich traurig macht, dann fließen die Tränen und ich kann mich ohne Probleme in eine traurige Situation versetzen. Nicht selten schreibe ich dann auch unter Tränen, was für mich aber auch die Authentizität ausmacht.  Eine Filmszene wird schließlich auch musikalisch untermalt.

Mich interessiert, wie ihr zur Musik steht?
Welche Bedeutung hat sie für euch? Und ist sie wichtig beim Schreiben? Kann man euren Musikgeschmack in eine Schublade stecken, oder mögt ihr es breit gefächert?
Welche Lieder haben eine besondere Bedeutung für euch?

Das ist übrigens mein Favorit des Tages :-D

Kommentare:

  1. Hallo liebe Alex,

    vielen Dank für deinen tollen Post! Du sprichst mir damit so sehr aus der Seele. Mir fällt es auch viel leichter, Emotionen durch Musik heraus entstehen zu lassen (gleichzeitig funktioniert es manchmal auch gar nicht, wenn ich die falsche Musik höre). Musik ist für mich sowieso der zweite Sauerstoff und ein Fotoalbum der ganz besonderen Art. Nichts bringt Erinnerungen so gut zurück, wie ein bestimmter Musiktitel.
    Ich erinnere mich noch sehr gut an deinen Beitrag über einige Musik zu deiner Playlist deines Romans. Einen Song habe ich direkt meiner WTIS-Playlist zugefügt und ich liebe, liebe, liebe ihn.

    Vielen Dank für die tolle Inspiration!

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Hallo liebe Sarah,

      danke für deinen tollen Kommentar. <3 Es ist schön, dass du nachvollziehen kannst, was ich geschrieben habe. Musik ist einfach so unsagbar wichtig. <3 Schön das du das auch so siehst.

      Liebe Grüße,
      Alex

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